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Rafael Nadal hat als siebter Spieler alle vier Tennis-Grand-Slam-Turniere gewonnen. Im Finale der US Open setzte sich der Weltranglisten-Erste nach 3:43 Stunden mit 6:4, 5:7, 6:4 und 6:2 gegen Novak Djokovic durch und feierte seinen insgesamt neunten Erfolg bei den vier großen Turnieren.
 

Mit diesem Triumph hat Nadal die letzten drei Grand-Slam-Turniere gewonnen, was vor ihm nur Roger Federer, Pete Sampras und Rod Laver gelungen war.

Der Weltranglisten-Erste, der seinen insgesamt 42. Titel feierte, startete gleich mit einem Break in das Match. Dem Spanier gelang es in der Anfangsphase besser, seinen Kontrahenten unter Druck zu setzen. Zwar verlor Nadal sein Aufschlagspiel zum 2:2, doch sofort nahm der Spanier Djokovic den Aufschlag "zu Null" wieder ab und gewann den ersten Satz mit 6:4.
 

Im zweiten Satz sah der Weltranglisten-Dritte Djokovic bereits wie der sichere Sieger aus. Dem Serben gelang ein frühes Break zum 3:1. Doch der 23-Jährige verspielte eine 4:2 und 40:15 Führung bei eigenem Aufschlag. Nadal hatte seine Krise, in der er unsicher und auch nervös wirkte, überwunden und zeigte die deutlich bessere Körpersprache auf dem Platz. Bei 4:4 und 30:30 kam dann erneut der Regen, der schon gestern verhindert hatte, dass das Finale ausgetragen werden konnte.

Der Serbe, der nach seinem 3:44 Stunden-Match im Halbfinale am Samstag gegen Roger Federer glücklich war, am Sonntag nicht spielen zu müssen, kam nach der Unterbrechung besser aus der Kabine und gewann den zweiten Satz nach 71 Minuten verdient mit 7:5.

In den Sätzen drei und vier reichte Nadal jeweils ein frühes Break. Der Spanier fand, nachdem er in den ersten beiden Sätzen mit drei Aufschlagverlusten einen mehr hinnehmen musste als bis dahin im ganzen Turnier, zu seiner Aufschlagstärke zurück und lies nur noch eine Breakchance zu. Selber hatte der Spanier 26 Breakbälle, von denen er nur sechs nutzen konnte.

"Nadal, du hast es Dir verdient. Du bist der Beste", sagte Djokovic nach dem Spiel. Beide Spieler zeigten ein sensationelles Tennismatch mit langen Grundlinienduellen und starken Verteidigungsleistungen. Mit diesem Triumph ist Nadal erst der dritte Spanier nach Manuel Santana (1965) und Manuel Orantes (1975), der die US Open gewann. Als letzter Spanier stand Juan Carlos Ferrero 2003 im Finale von Flashing Meadows.

 

 

Quelle www.eurosport.de



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